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Neue Finanzierungswege für etablierte Unternehmen

Die Finanzierung unternehmerischer Vorhaben wird schwieriger und langwieriger. Hauptursache sind zunehmende regulatorische Anforderungen an die Banken. Die Folge sind lange Kreditentscheidungsprozesse mit unzumutbaren Absicherungsvorstellungen. Insbesondere wenn Darlehen bereits abgelehnt wurden und dingliche Sicherheiten nicht vorhanden sind, ist guter Rat gefragt.

 

Die Finanzierungslandschaft ist zur Zeit stark im Umbruch. Nachdem in den letzten Jahren das Thema Internetfinanzierung für Start-Up-Firmen in aller Munde war, stellt man gerade in diesem Segment mittlerweile Zurückhaltung der Investoren und steigende Ausfallquoten fest. Etablierte Unternehmen waren bei dieser Finanzierungsform aber immer außen vor.

Dies ändert sich nun mit dem Kredit-Marktplatz-Modell, einer Variante der Crowdfinanzierung. Auf dem Online-Marktplatz meines Kooperationspartners FundingCircle präsentieren Sie als Unternehmer Ihr Vorhaben gegenüber privaten und institutionellen Investoren - direkt und ohne Zwischenschaltung einer Bank. Der Marktplatzbetreiber entscheidet innerhalb von 48 Stunden über den Kreditantrag und taxiert einen fairen Zinssatz in Abhängigkeit von Ihrer Unternehmensbonität. Wenn es ganz schnell gehen soll, steht Ihnen der Betrag innerhalb von sieben Tagen zur Verfügung. Kreditbeträge bis zu 250.000 EUR und Laufzeiten bis zu 60 Monaten sind möglich.

 

Die Zahlen dieser noch jungen Finanzierungsform des sog. "Crowdlending" sind beeindruckend. Allein bei FundingCircle als Marktführer haben über 55.000 Anleger mehr als 2 Milliarden Euro bei 19.000 Unternehmen investiert.

 

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg zur Unternehmensfinanzierung und freue mich auf Ihren Anruf.

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Die unternehmerische Finanz- und Liquiditätsplanung

Teil der unternehmerischen Aufgabe ist die Beschäftigung mit der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Neben der strategischen Ausrichtung (z.B. im Rahmen eines Businessmodells) spielen auch die konkreten Zahlen eine wichtige Rolle. Oftmals fehlen hierfür die geeigneten Tools bzw. gerade Gründer und kleinere Unternehmen sind hiermit überfordert.

 

Da gerade beim Thema Finanzierung der Aussagekraft von Finanzplanungen seitens der Geldgeber eine wichtige Rolle beigemessen wird, empfehle ich hier, besonderen Wert auf Nachvollziehbarkeit und Art der Präsentation zu legen.

 

Eine Einführung in die Übersichten der Präsentation finden Sie im nachfolgenden Video: 

 

Im folgenden Download habe ich als kleine Übersicht die wesentlichen Anforderungen an eine Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung sowie das Thema der konkreten Liquiditätssteuerung erstellt.

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Die unternehmerische Finanz- und CashFlow-Planung
DA consult - Finanz u. Cashflow-Planung.
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Mein Netzwerk der "Freiburger Freelancer"

Seit einigen Monaten bin ich Mitglied bei den Freiburger Freelancern, einem Netzwerk selbständiger Kollegen im Kreativ- und Beratungsbereich. Neben der gegenseitigen Unterstützung ist das Leitungs-Team erfolgreich in der Öffentlichkeitsarbeit. Gerade erschien ein Artikel in der IHK-Zeitschrift "Wirtschaft im Südwesten"

 

 

 

Beratungsgrundsätze

Wie beraten wir?

Unsere Grundsätze für eine gute Beratung

Der Bundesverband freier Berater e.V. hat hervorragende Arbeit geleistet und in 2012 die folgenden Beratungsgrundsätze verabschiedet. Diesen schließe ich mich in vollem Umfang an:

 

1. Die Berater nehmen nur Beratungsaufträge an, für die sie qualifiziert sind.

Anmerkung: Meine Schwerpunkte sind im Bereich Dienstleistungen, Produktionsunternehmen und freie Berufe (insbesondere im Gesundheitswesen.) Aufträge im Bereich Hotellerie, Gastronomie und Handwerk leite ich an geeignete Berufskollegen weiter.

 

2. Die Berater bilden sich regelmäßig weiter und nehmen mindestens einmal jährlich an einer Beraterschulung des Verbandes oder einer vergleichbaren Maßnahme eines anderen Bildungsträgers teil. Der Nachweis darüber wird dem Verband gegenüber erbracht.

Anmerkung: Neben permanenter Fortbildung über Web-Seminare habe ich freien Zugriff auf ein breites Spektrum an Seminaren als Dozent der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

 

3. Die Berater schließen eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Unternehmensberater ab. Der Nachweis wird jährlich dem Verband gegenüber erbracht.

Anmerkung: Mein Versicherungspartner ist die Allianz. Die abgeschlossene und gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme beträgt 100.000 EUR pro Versicherungsfall.

 

4. Die Berater arbeiten auf der Basis eines angemessenen Qualitätsstandards. Der Nachweis darüber wird jährlich dem Verband gegenüber erbracht. Der Nachweis kann erbracht werden entweder durch eine externe Zertifizierung (zum Beispiel nach ISO DIN EN 9001) oder durch einen Eigennachweis mit Beschreibung der angewendeten Qualitätsstandards (zum Beispiel gemäß dem"Leitfaden zur Erstellung eines eigenen Qualitätsnachweises" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

Anmerkung: Ich bin akkreditierter Berater der KfW Förderbank und der BAFA. Hierfür ist o.a. Qualitätsnachweis Voraussetzung und wurde bei den ensprechenden Behörden eingereicht und geprüft.

 

5. Die Beratung unabhängig und objektiv.

Anmerkung: Aufträge bei Interessenkollission werden nicht angenommen.

 

6. Die Berater beachten die Vertraulichkeit der Geschäftsinformationen ihrer Kunden.

Anmerkung: Ich bin es seit Jahrzehnten gewohnt, im Rahmen des Bankgeheimnisses zu arbeiten. Kundendaten werden verschlossen im unzugänglichen Büro aufbewahrt bzw. passwortgeschützt in der EDV.

 

7. Die Beratung entspricht den gesicherten Erkenntnissen der Branche und den Bedürfnissen des Kunden.

 

8. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage transparenter Auftragsinhalte und angemessener Kosten.

Anmerkung: Nach kostenfreiem Erstgespräch erfolgt die Auftragsklärung, die in einem Angebot schriftlich fixiert wird. Nach Einverständnis erfolgt die Vereinbarung in einem Beratungsvertrag.

 

9. Der Kunde erhält auf Wunsch mit der Endabrechnung einen Beratungsbericht, der in einer für den Kunden nachvollziehbaren und schlüssigen Form die Beratungsergebnisse enthält.

Anmerkung: Wird immer in einem hochwertigen Layout erstellt und ist meist Voraussetzung für die Erlangung öffentlicher Beratungszuschüsse.

 

Banken-Barometer 2016 der KMU-Berater veröffentlicht

Finanzierungssituation wird schlechter

In Ihrer gestrigen Presseinformation veröffentlicht der Bundesverband freier Berater e.V. ("die KMU-Berater") den nun zum dritten Mal erhobenen Banken-Barometer. 206 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen und 10 Fragen zum Verhältnis zu ihren Finanzierungspartnern und zur Finanzierungsssituation insgesamt beantwortet:

 

Aus Sicht der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater ist dabei besonders hervorzugeben, dass die Unternehmen die Finanzierungs- und Bankensituation das zweite Mal in Folge schlechter einstufen. Hintergrund ist die weitere rückläufige Ertragslage der Banken und Sparkassen als auch die stetig steigenden regulatorischen Auflagen. Gerade kleinere Institute sind immer noch nicht in der Lage, die neuen und deutlich strengeren Eigenkapitalrichtlinien nach Basel III zu erfüllen.

 

In der Konsequenz wird ein noch zurückhalterendes und vorsichtiges Kreditgeschäft der Banken erwartet, was gerade für kleinere Unternehmen mit mittlerer Bonität zu spürbaren Einschränkungen in der Kreditversorgung führen wird. Die Anforderung nach professionell aufbereiteten Unterlagen, umfangreicher und nachvollziehbarer Finanzplanung als auch umfangreicheren Sicherheiten werden steigen. Weiterhin erwarten die befragten Unternehmen steigende Gebührensätze und Zinsen.

Die 10 Aussagen lauten:

 

1. Sie haben regelmäßig Kontakt mit einem festen Ansprechpartner, der Ihr Geschäft versteht.

2. Unsere Bank betreut uns bei der Unternehmensfinanzierung fair und objektiv.

3. Wir haben eine klare Finanzierungsstrategie, die unsere Bank mitträgt.

4. Über die Spielregeln der Kreditvergabe informiert unsere Bank uns offen.

5. Unsere Bank erklärt uns unsere Ratingnote und gibt Optimierungshinweie.

6. Unsere Kreditspielraum bei unserer Bank ist jederzeit ausreichend.

7. Basel III wird unsere Finanzierungsmöglichkeiten nicht einschränken.

8. Unsere Bank bietet uns öffentliche Förderkredite positiv/aktiv an.

9. Bei Finanzierungen spielen Sicherheiten nicht die entscheidende Rolle.

10. Wir sind bei der Unternehmensfinanzierung von unserer Bank unabhängig.

Schwerpunktthema 2016:

11. Unsere Bank informiert im Vorfeld einer Kreditentscheidung über ihre Vergabekriterien.

12. Unsere Bank kommuniziert offen die Gründe für eine Kreditzusage wie Kreditablehnung.

Was gibt es für Unternehmer zu tun?

Die Anzahl der Unternehmen mit dem Wunsch nach Unabhängigkeit von einem Kapitalgeber nimmt zu. Dies spiegelt sich im Anwortverhalten der Frage 10 wider. Neben der Hausbank wurde in einigen Fällen eine zweite, tragfähige Bankverbindung aufgebaut bzw. alternative Finanzierungsinstrumente mit eingebunden.

 

Fordern auch Sie als Unternehmer Transparenz von Ihrer Hausbank und bitten Sie um die Entscheidungskriterien für Zu- oder Absagen, Bewertung von Sicherheiten und Rating.