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Corona und die Auswirkungen auf Unternehmen

Wer hilft uns in der Krise und was können wir tun?

 

Hallo und herzlich willkommen zu diesem Blogbeitrag. Mein Name ist Dirk Alfare, ich bin selbstständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung in der Region Freiburg im Breisgau. Ich helfe meinen Kunden, dies sind selbstständige Freiberufler und mittelständige Unternehmen bei der Finanzierung ihrer Vorhaben. Dies kann die Gründung des Unternehmens sein, anstehende Investitionsvorhaben oder Unternehmensübernahmen. Dabei kann die Finanzierung sowohl über die Hausbank unter Einbindung staatlicher Förderkredite erfolgen als auch über bankalternative Finanzierungspartner. Nähere Informationen auf meiner Internetseite www.unternehmen-finanzieren.eu

 

Dieser Blogbeitrag trägt die Überschrift:

 

Corona und die Auswirkungen auf die Unternehmen. Wer hilft uns in der Krise und was können wir tun?

 

Die Corona-Infektionswelle rollt unaufhaltsam auf uns zu. Neben den persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen werden auch die Einschläge in der Wirtschaft massiv sein. Dies betrifft nicht nur die weltweit agierenden Konzerne, deren Lieferketten durch Produktionsstopps im Ausland und Grenzsperren wegbrechen. Auch klein- und mittelständische Unternehmen, Einzelunternehmer und Freiberufler werden massiv durch stornierte Aufträge beeinträchtigt.

 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bei einer Mehrzahl diese Aufträge nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, sondern komplett fehlen werden. Eine abgesagte Messe wird z.B. meist nicht nachgeholt, sondern findet erst zum nächsten regulären Termin im Folgejahr oder sogar noch später statt.

 

Die Auswirkungen werden sich ausbreiten ihn Form massiver Liquiditätsschwierigkeiten. Mitarbeiter können nicht oder nicht mehr zeitnah bezahlt werden, Lieferanten bekommen kein Geld, Miete kann nicht mehr gezahlt werden. Viele Unternehmen und gerade die Einzelkaufleute, Selbständigen und Freiberufler denken bereits laut über Insolvenz nach, die dann gleichzeitig auch Privatinsolvenz bedeutet.

 

Was kann getan werden?

 

Die Bundesregierung hat neben Kurzarbeitsgeld für Mitarbeiter auch Liquiditätshilfe in Form staatsverbürgter Förderkredite über die Förderbank KfW angekündigt. Doch wie kommt man daran?

 

Zu allererst sei gesagt: Es handelt sich um KREDITE. D.h. Gelder, die wieder – wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden müssen. Die Krise wird also nur verschoben, die Hilfen können aber zur Zeit sicher das ein oder andere Unternehmen über die schwierige Zeit retten.

 

Kredite heißt, es geht einer Auszahlung eine Kreditentscheidung voraus. Von wem wird diese getroffen? Von einer Hausbank, denn die KfW arbeitet ausschließlich nach dem Hausbankprinzip. Das muss nicht Eure eigene Geschäftsbank sein, sondern irgendeine Bank mit Firmenkundenabteilung, die dieses Geschäft macht. Allerdings – Eure eigene Bank sollte Euch am besten kennen und auch das Vertrauen zu Euch und Eurem Business haben. Und daher eher gewillt sein, positiv über einen Antrag zu entscheiden.

 

Die Förderung bei diesen Hilfen teilen sich auf in drei Aspekte:

1. Zum einen der Zinssatz, der niedriger ist als bei einem normalen Geschäftskredit. Derzeitige Konditionen für Betriebsmittelkredite, d.h. den normalen täglichen Bedarf für die Bezahlung von Lieferanten, Mitarbeitern, Mieten u.dgl. beginnen bei 1 % p.a. für eine Laufzeit von 5 Jahren.

2. Nächste Förderung durch Tilgungsaussetzung. D.h. die Rückzahlung beginnt nicht sofort nach Kreditauszahlung, sondern Ihr habt ein Jahr Zeit und müsst dann den Kredit in vier Jahren zurückzahlen.

3. Dritte und wichtigste Förderung besteht in der Übernahme des Haftungsrisikos durch die KfW. Bis zu einer Quote von 80% übernimmt die KfW das Kreditrisiko der Hausbank. Falls also das Darlehen nicht zurückgezahlt werden kann, springt die KfW ein. Der Kreditnehmer dagegen ist immer in der vollen Haftung.

 

80% heißt, dass 20% des Darlehensrisikos bei der Hausbank verbleibt. Und hier wird es nun spannend. Auch wenn die Hausbanken tendenziell zur Hilfe gewillt sind, sie müssen gar nichts. Es handelt sich um eine normale Kreditentscheidung, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen kann.

 

 

Was ist nun konkret zu tun, damit der Kreditantrag befürwortet wird?

 

Zum ersten – nicht nur bei der Bank anrufen. Hey Banker, bei mir läuft es schlecht, ich brauche Geld. Die größten Erfolgsaussichten habt ihr, wenn eure Anfragen sehr gut vorbereitet wird und die Bank möglichst wenig Arbeit bei der Aufbereitung und Weiterleitung an die Förderbank hat. Doch was gehört dazu?

 

Zu aller erst solltet ihr ein aktualisiertes Unternehmenskonzept erstellen. Dies muss kein 50-seitiges Machwerk sein, sondern eine knappe Darstellung eurer geschäftlichen Aktivitäten und eurer Einschätzung des Marktes innerhalb der nächsten Monate beziehungsweise Jahre. Eine Kredit Entscheidung wird immer vor dem Hintergrund getroffen, ob denn der Kunde auch in der Lage ist künftig seine Darlehensraten zu bezahlen. Insofern müsst ihr genau diese Frage sehr plausibel beantworten, der Banker nennt dies den Nachweis der so genannten Kapitaldienstfähigkeit.

 

In diesen übersichtlichen Unternehmenskonzept muss in jedem Fall eine Aussage zur finanziellen Entwicklung getroffen werden. Diese teilt sich auf in zwei Teilbereiche, zum einen die so genannte Rentabilitätsvorschau, das ist die weiter Entwicklung dessen, was der Steuerberater monatlich erstellt. Zum andern, und für die Bank oft deutlich wichtiger, ist die Liquiditätsplanung. Euer Firmenkundenberater möchte eine Vorstellung haben, wie sich der Kontostand in den nächsten Monaten oder Jahren entwickeln könnte.

 

Ganz wichtig! In diesem Unternehmenskonzept soll es nicht nur darum gehen, ein weiter so! Zu dokumentieren. In diesen schwierigen Zeiten muss in jedem Fall eine Aussage kommen in wie weit eine Änderung des Konzeptes aufgrund der Corona Krise beziehungsweise in wie weit sich sogar Chancen ergeben können. Hierzu können auch Änderungen in der Weise gezählt werden, dass Umsätze ganz oder teilweise von offline zu online verlagert werden. Einen jammernden Kunden, der sich aufgegeben hat, wird die Bank voraussichtlich nicht begleiten wollen. Attraktiver sind Kunden, die positiv denken und Geschäftschance nutzen wollen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit einfach deutlich höher, dass die Kreditraten künftig auch bezahlt werden können und die Bank keinen Ausfall erleidet.

 

Was brauche ich darüber hinaus an Unterlagen?

 

Solltet ihr zu Eurer langjährigen Hausbank gehen, hat euer Firmenkunden Berater bereits einen Eindruck eurer bisherigen geschäftlichen Aktivitäten und Eurer Kontoführung. Dies wird maßgeblich mit in die Kreditentscheidung berücksichtigt werden. Darüber hinaus muss die aktuelle Lage des Unternehmens dokumentiert werden. Dies erfolgt in der Regel durch Einreichung der letzten beiden Jahresabschlüsse, dies dürften aktuell 2017 und 2018 sein. Darüber hinaus sollte das Jahr 2019 über die betriebswirtschaftliche Auswertung BWA zum 31.12.2019 dokumentiert werden und idealerweise auch die ersten beiden Monate des Jahres 2020. Zusätzlich das oben erwähnte Unternehmenskonzept mit einer Finanzplanung für das laufende Jahr und ideal für die beiden Folge Jahre 2021 und 2022 zu ergänzen. Letzteres in Form einer Rentabilitäts- und einer Liquiditätsplanung.

 

Als letztes sei erwähnt, dass Banken immer auch auf externe Auskünfte zurückgreifen. Dies ist bei Unternehmen in der Regel die Auskunft der Creditreform. Hier ist meine ganz klare Empfehlung, eine Eigenauskunft anzufordern, die euch dann kostenfrei übersandt wird. Es muss unbedingt vermieden werden, dass die Bank bei der Abfrage diese Auskunft Überraschung erlebt, von denen ihr nichts ist. Bei Einzelunternehmen und Freiberuflern empfehle ich zusätzlich die SCHUFA Auskunft in Form der Eigen Auskunft einzuholen. Diese ist zwar auch kostenfrei erhältlich, dies dauert aber in der Regel 2-3 Wochen, bis die Auskunft dann eintrifft. Besser ist hier auf der Webseite meine SCHUFA.de eine kostenpflichtige Basis Auskunft einzuholen, die man unmittelbar zugestellt bekommt.

 

So gerüstet, bestehen gute Chancen im Bankgespräch den Finanzpartner von den guten Zukunftsaussichten des Unternehmens zu überzeugen.

 

Ergänzend sei gesagt, dass die Begleitung von Unternehmen durch einen zugelassenen Berater immer durch erhebliche Zuschüsse zum Beratungshonorar gefördert wird. Diese betragen in der Regel 50 % des Gesamthonorars, bei Unternehmen in beginnenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten kann diese Förderquote bis auf 90 % steigen. Nähere Informationen hierüber auch auf meiner Internetseite www.unternehmen-finanzieren.eu.

 

Ich wünsche gutes Gelingen, kommt gut durch die Krise und bleibt gesund.

Neue Finanzierungswege für etablierte Unternehmen

Die Finanzierung unternehmerischer Vorhaben wird schwieriger und langwieriger. Hauptursache sind zunehmende regulatorische Anforderungen an die Banken. Die Folge sind lange Kreditentscheidungsprozesse mit unzumutbaren Absicherungsvorstellungen. Insbesondere wenn Darlehen bereits abgelehnt wurden und dingliche Sicherheiten nicht vorhanden sind, ist guter Rat gefragt.

 

Die Finanzierungslandschaft ist zur Zeit stark im Umbruch. Nachdem in den letzten Jahren das Thema Internetfinanzierung für Start-Up-Firmen in aller Munde war, stellt man gerade in diesem Segment mittlerweile Zurückhaltung der Investoren und steigende Ausfallquoten fest. Etablierte Unternehmen waren bei dieser Finanzierungsform aber immer außen vor.

Dies ändert sich nun mit dem Kredit-Marktplatz-Modell, einer Variante der Crowdfinanzierung. Auf dem Online-Marktplatz meines Kooperationspartners FundingCircle präsentieren Sie als Unternehmer Ihr Vorhaben gegenüber privaten und institutionellen Investoren - direkt und ohne Zwischenschaltung einer Bank. Der Marktplatzbetreiber entscheidet innerhalb von 48 Stunden über den Kreditantrag und taxiert einen fairen Zinssatz in Abhängigkeit von Ihrer Unternehmensbonität. Wenn es ganz schnell gehen soll, steht Ihnen der Betrag innerhalb von sieben Tagen zur Verfügung. Kreditbeträge bis zu 250.000 EUR und Laufzeiten bis zu 60 Monaten sind möglich.

 

Die Zahlen dieser noch jungen Finanzierungsform des sog. "Crowdlending" sind beeindruckend. Allein bei FundingCircle als Marktführer haben über 55.000 Anleger mehr als 2 Milliarden Euro bei 19.000 Unternehmen investiert.

 

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg zur Unternehmensfinanzierung und freue mich auf Ihren Anruf.

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Die unternehmerische Finanz- und Liquiditätsplanung

Teil der unternehmerischen Aufgabe ist die Beschäftigung mit der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Neben der strategischen Ausrichtung (z.B. im Rahmen eines Businessmodells) spielen auch die konkreten Zahlen eine wichtige Rolle. Oftmals fehlen hierfür die geeigneten Tools bzw. gerade Gründer und kleinere Unternehmen sind hiermit überfordert.

 

Da gerade beim Thema Finanzierung der Aussagekraft von Finanzplanungen seitens der Geldgeber eine wichtige Rolle beigemessen wird, empfehle ich hier, besonderen Wert auf Nachvollziehbarkeit und Art der Präsentation zu legen.

 

Eine Einführung in die Übersichten der Präsentation finden Sie im nachfolgenden Video: 

 

Im folgenden Download habe ich als kleine Übersicht die wesentlichen Anforderungen an eine Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung sowie das Thema der konkreten Liquiditätssteuerung erstellt.

Download
Die unternehmerische Finanz- und CashFlow-Planung
DA consult - Finanz u. Cashflow-Planung.
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Mein Netzwerk der "Freiburger Freelancer"

Seit einigen Monaten bin ich Mitglied bei den Freiburger Freelancern, einem Netzwerk selbständiger Kollegen im Kreativ- und Beratungsbereich. Neben der gegenseitigen Unterstützung ist das Leitungs-Team erfolgreich in der Öffentlichkeitsarbeit. Gerade erschien ein Artikel in der IHK-Zeitschrift "Wirtschaft im Südwesten"

 

 

 

Beratungsgrundsätze

Wie beraten wir?

Unsere Grundsätze für eine gute Beratung

Der Bundesverband freier Berater e.V. hat hervorragende Arbeit geleistet und in 2012 die folgenden Beratungsgrundsätze verabschiedet. Diesen schließe ich mich in vollem Umfang an:

 

1. Die Berater nehmen nur Beratungsaufträge an, für die sie qualifiziert sind.

Anmerkung: Meine Schwerpunkte sind im Bereich Dienstleistungen, Produktionsunternehmen und freie Berufe (insbesondere im Gesundheitswesen.) Aufträge im Bereich Hotellerie, Gastronomie und Handwerk leite ich an geeignete Berufskollegen weiter.

 

2. Die Berater bilden sich regelmäßig weiter und nehmen mindestens einmal jährlich an einer Beraterschulung des Verbandes oder einer vergleichbaren Maßnahme eines anderen Bildungsträgers teil. Der Nachweis darüber wird dem Verband gegenüber erbracht.

Anmerkung: Neben permanenter Fortbildung über Web-Seminare habe ich freien Zugriff auf ein breites Spektrum an Seminaren als Dozent der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

 

3. Die Berater schließen eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Unternehmensberater ab. Der Nachweis wird jährlich dem Verband gegenüber erbracht.

Anmerkung: Mein Versicherungspartner ist die Allianz. Die abgeschlossene und gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme beträgt 100.000 EUR pro Versicherungsfall.

 

4. Die Berater arbeiten auf der Basis eines angemessenen Qualitätsstandards. Der Nachweis darüber wird jährlich dem Verband gegenüber erbracht. Der Nachweis kann erbracht werden entweder durch eine externe Zertifizierung (zum Beispiel nach ISO DIN EN 9001) oder durch einen Eigennachweis mit Beschreibung der angewendeten Qualitätsstandards (zum Beispiel gemäß dem"Leitfaden zur Erstellung eines eigenen Qualitätsnachweises" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

Anmerkung: Ich bin akkreditierter Berater der KfW Förderbank und der BAFA. Hierfür ist o.a. Qualitätsnachweis Voraussetzung und wurde bei den ensprechenden Behörden eingereicht und geprüft.

 

5. Die Beratung unabhängig und objektiv.

Anmerkung: Aufträge bei Interessenkollission werden nicht angenommen.

 

6. Die Berater beachten die Vertraulichkeit der Geschäftsinformationen ihrer Kunden.

Anmerkung: Ich bin es seit Jahrzehnten gewohnt, im Rahmen des Bankgeheimnisses zu arbeiten. Kundendaten werden verschlossen im unzugänglichen Büro aufbewahrt bzw. passwortgeschützt in der EDV.

 

7. Die Beratung entspricht den gesicherten Erkenntnissen der Branche und den Bedürfnissen des Kunden.

 

8. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage transparenter Auftragsinhalte und angemessener Kosten.

Anmerkung: Nach kostenfreiem Erstgespräch erfolgt die Auftragsklärung, die in einem Angebot schriftlich fixiert wird. Nach Einverständnis erfolgt die Vereinbarung in einem Beratungsvertrag.

 

9. Der Kunde erhält auf Wunsch mit der Endabrechnung einen Beratungsbericht, der in einer für den Kunden nachvollziehbaren und schlüssigen Form die Beratungsergebnisse enthält.

Anmerkung: Wird immer in einem hochwertigen Layout erstellt und ist meist Voraussetzung für die Erlangung öffentlicher Beratungszuschüsse.